Dienstag, 21. März 2017

Smoke von Dan Vyleta

Broschiert: 624 Seiten 
Verlag: carl's books (13. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570585689
ISBN-13: 978-3570585689
Originaltitel: Smoke
Preis:16,99 Euro 


    Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan- (Klappentext:Amazon)


    Die Idee das man die Lügen der Menschen an einer Art Rauch erkennen kann finde ich wirklich klasse. Sie wurde im Buch auch wirklich prima umgesetzt. Was ich auch super fand, waren die Charakterisierungen zu Thomas,Charlie, Livia und Julius. Ich war vom Anfang an schon mal sehr begeistert. Die Rituale welche die Jungs abgehalten haben, waren ebenso spannend und erklärten die Sache mit dem Rauch echt gut.
    Wer Verfehlungen riskiert oder böse Gedanken, der wird bestraft. Da war ich schon etwas geschockt in welcher Form diese stattfand. Trotzdem habe ich den Anfang genossen, der Schreibstil war da noch leicht leserlich und man konnte der Handlung gut folgen.

    Ab dem Mittelteil hat sich aber einiges geändert. Schon vorher wurden einzelne Passagen immer aus der Sicht der vier oben genannten Personen geschrieben und im ersten Abschnitt war das noch in Ordnung, ab der Mitte wurde die Handlung dadurch irgendwie unübersichtlicher, verwirrender und auch schwerer zu verfolgen. Was mich am Beginn an Thomas kühler Art und Stärke fasziniert hatte, verlor er völlig. Auch die anderen Charaktere wirkten wie blutleer. So als hätte der Autor sich ein wenig mit den vielen Charakteren die erzählen sollten, übernommen. Die Beschreibungen waren jedoch wirklich schön und detailliert. Man konnte sich alles recht gut vorstellen.

    Auch entwickelte sich die Geschichte nur noch langsam fort, immer wieder durch einen eher langatmigen und zäheren Stil unterbrochen. Da machte das Lesen nur noch halb so viel Spaß. Was ich auch nicht so gut fand, das ich am Ende nicht alle Antworten auf die aufgeworfenen Fragen bekommen habe. Das war mir echt alles zu schwammig und so fühle ich mich als Leser etwas unzufrieden.
    Schlecht ist das Buch nicht, die Idee hat was und teile der Umsetzung konnten mich begeistern. aber leider hat mich das Buch ab der Mitte verloren, Da sorgte die stellenweise verwirrenden Erklärungen und auch der bereits erwähnte abgesackte Schreibstil.
    Smoke erhält 3 von 5 Sternen


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