Mittwoch, 26. August 2015

Das Spiel der Götter (8) - Kinder des Schattens von Steven Erikson

Keine Kommentare:
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734160391
ISBN-13: 978-3734160394
Preis: 9,99 Euro


Trull Sengar vom Volk der Tiste Edur entdeckt als Erster, dass das Reich Lether die Grenzen seines Volkes verletzt hat. Ihm ist sofort klar, dass diese Missachtung der alten Verträge Krieg für die Kinder des Schattens bedeutet. Das Reich Lether beherrscht bereits den gesamten übrigen Kontinent, und sein Eroberungswille ist ungebrochen. Doch die Edur sind nicht die leichte Beute, die sie einst waren, denn zum ersten Mal in der Geschichte der Kinder des Schattens sind die sechs Stämme unter einem einzigen Herrscher vereint – dem Hexerkönig! (Klappentext: Amazon)
Wow, diesesmal wurde ich echt überrascht, denn Steven Erikson hat komplett den Schauplatz gewechselt. Eben war ich noch im reich der sieben Städte und finde mich jetzt im Königreich Lether wieder. Doch damit nicht genug, mit Trull wurde ja bereits das Volk der Tiste Edur eingeführt. Nun kommt wieder ein neues hinzu; die Letherii. Und auch hier hat wieder jeder der beiden Völker seine ganz eigene Kultur. Dabei hat Steven Erikson sich wieder einmal selbst übertroffen in dem er die beiden wieder geschickt mit der bisherigen Handlung verstrickt hat.

Die Lether wollen sich ausbreiten und bis jetzt haben sie das auch sehr gut hinbekommen. Einzig ein Gebiet ist ihnen noch nicht anheim gefallen: das der Tiste Edur. Doch die sind nicht mehr so schwach wie sie es einmal waren, denn nun sind sie unter dem Hexenkönig Mosag vereint. Und damit längst nicht mehr so einfach zu besiegen.

Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten mit dem Buch weil es hier wirklich sehr viel neues gibt.Neue Völker, neuer Schauplatz und nur wenig Verbindung zu den Charakteren aus den Vorbänden. Dazu kommt das es mitunter schon ziemlich schwer für mich war mich durch die Handlung zu finden.
alleine das Trull und seine Brüder ein wenig für Verwirrung sorgten, waren es auch noch die Brüder der Beddict die ebenfalls jeweils eigene Wege gingen. Da war es nicht so einfach den Überblick zu behalten.

Trotzdem ist aber genau die Geschichte der Familien Sengar und Beddict sehr interessant zu lesen, es gibt wieder eine Menge Konfliktpotential und wenn man sich erst durch die vielen neuen Namen gekämpft hat, macht es auch wirklich Spaß dieses Buch zu lesen. Auch der neue Schauplatz lässt auf einige interessante Neuerungen hoffen.
Trotz der vielen Neuerungen ist Steven Erikson auch dieses Mal wieder ein klasse Buch gelungen das Spaß zu lesen macht. An Ideenreichtum mangelt es in keinem Fall und wer sich erst durch die ersten Seiten gelesen hat wird sicher auch eine Menge Spaß mit diesem Teil der Buchreihe haben.
Dieses mal habe ich jedoch einen Punkt abzuziehen weil mir einige der Charakternamen einfach zu ähnlich geklungen hatten. Das war schwer die Leute auseinander zu halten.

In einem Satz: Etwas schwerer zu lesen als der Vorgänger aber trotzdem toll

Das Spiel der Götter (8) Kinder der Schatten erhält 4 von 5 Sternen



Montag, 17. August 2015

Der Atem des Feuers ( Drachenlied 1) von Daniel Arenson

Keine Kommentare:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734160022
ISBN-13: 978-3734160028

Preis: 9,99 Euro




Ihr Atem ist so heiß wie Feuer, doch gegen das Licht der Sonne sind sie machtlos!
Im uralten Reich Requiem besitzen die Menschen eine phantastische Fähigkeit: Sie verwandeln sich in Drachen. Doch der Frieden des verschneiten Landes steht auf dem Spiel, als aus dem Süden ein Feuersturm auf die Drachen trifft: Unverwundbare Phönixe, bestehend aus Flammen, versuchen Requiem zu zerstören. An ihrer Spitze steht Solina, die alle Drachen auslöschen will. Bis auf einen: Elethor hat Solina einst geliebt – um ihre rasende Wut zu löschen und sein Volk zu retten, muss er sich einem Abenteuer stellen, das ihn weit von Requiem fortführt und mit seinen unheimlichsten Ängsten konfrontiert.
Ich war mir anfangs nicht so sicher ob das Buch was für mich ist. Menschen die sich in Drachen verwandeln? Kann mich das begeistern? kurz gesagt, ja, es kann.
Solina hat schlimmes bei den Drachen in Requiem erlebt, so schlimmes das sie bis heute nicht vergessen kann und das ihren Hass gegen die stolzen Drachen Requiems ins unermessliche steigert. sie nimmt furchtbare Rache an Menschen die ihrem einsten Geliebten Elethor viel bedeuten und beginnt damit einen grausamen Krieg bei dem es für die Menschen Requiems schlimm aussieht. Es scheint fast als könnte nichts und niemand die Phönixe aufhalten. Trotzdem geben die Drachen nicht auf und entsenden ihre Hoffnung Mori, Bayrin,. Lyana und Elethor selbst um das Ruder noch einmal herumzureißen.

Gefallen hat mir dabei das die Geschichte immer aus den verschiedensten Blickwinkeln erzählt wurde. Einmal aus Elethors, Moris, Bayrin, Adias und sogar Solinas Sichten so das man die Handlungsweisen der einzelnen Figuren noch besser verstehen konnte. Dabei wurde darauf verzichtet das sich einzelne Vorkommnisse mehrmals wiederholten. Und die Handlung gewann so noch mehr an Dichte. 
Was mir auch sehr gut gefallen hat war das die drei wichtigsten Personen eine deutliche Wandlung durchgemacht haben so wurde zum Beispiel aus der kindlich naiven Mori eine starke junge Frau, aus dem künstlerischen Elethor ein würdiger Nachfolger und aus Lyana einer zickigen jungen Frau, eine loyale und treue Gefährtin.Und aus dem Witzbold Bayrin ein tapferer Beschützer. Ebenfalls toll fand ich die Idee das jeder Drache eine eigene Farbe hat. 

Dank des wunderbar einfachen und schön beschreibenden Erzählstils von Daniel Arenson konnte ich die Geschichte ohne Probleme an einem Tag durchlesen und geniessen. Schön fand ich ausserdem auch die tollen Beschreibungen der Orte und die gruseligen Szenen die Lyana und Elethor erleben mussten.

Was ich leider kritisieren muss, und das ist jetzt leider ein Spoiler ( geht nicht anders sorry); Nachdem man sich an der achtzehnjährigen Mori vergangen hatte wurde das dem Leser JEDE zweite Seite unter die Nase gerieben, Das hat mich extrem gestört, die Tat will ich nicht beschönigen, aber man hätte das nicht so aufdringlich immer wieder schreiben müssen. So kam ich mir als Leserin ein wenig vor als würde der Autor denken das ich nicht begreife das es Mori nun schlecht geht.
Das ist auch der Grund dafür das ich dem ansonsten wirklich wunderschönem Buch einen Wertungspunkt abziehe. Das hat mich einfach sehr gestört.
Was für ein super Auftakt zur neuen Buchreihe. Mir hat "Der Atem des Feuers" wirklich unheimlich viel Spaß zu lesen gemacht. Die Figuren waren interessant und haben sich weiterentwickelt und die Handlung war spannend und teilweise auch ziemlich gruselig. So mag ich Fantasy, da kann ich auch den kleinen Makel den ich oben als Kritikpunkt erwähnt habe, gut wegstecken und jedem Fantasy-Freund das Buch nahelegen.

In einem Satz: Wow das Buch hat mich echt überrascht. Gefällt mir sehr gut.

Der Atem des Feuers (Drachenlied1) erhält 4 von 5 Sternen



Das Spiel der Götter(7) - Das Haus der Ketten von Steven Erikson

Keine Kommentare:

Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442264138
ISBN-13: 978-3442264131

Preis: 9,99 Euro



Einst war Felisin eine Bürgerin des Malazanischen Imperiums, heute ist sie jedoch Sha’ik, die Anführerin der Rebellion gegen die Imperatrix im Reich der Sieben Städte. Im Zentrum der heiligen Wüste Raraku sammelt sie ihr Heer. Doch während sich ihre Unteranführer im Kampf um Einfluss und Macht gegenseitig zerfleischen, hat Sha’ik andere Sorgen. Denn das malazanische Heer hat eine neue Kommandantin – ihre eigene Schwester! (Klappentext:Amazon)
Der Vorband hat es bereits angedeutet und nun wird es hier auch weiter geführt. Der Krieg der beiden Schwestern steht unmittelbar bevor. Mandata Tavore die Coltanes Spuren folgt sieht sich mit Sha`ìk, der ehemaligen Falisin konfrontiert. Früher Schwestern sind sie nun erbitterte Feindinnen geworden. Dabei hat die neue Sha`ik einen großen Vorteil auf ihrer Seite; ihr Herr, Magier und dazu noch göttliche Unterstützung. Hingegen sieht sich Tavore einem noch unerfahrenen Herr gegenüber das sie anführen wird.

Unterdessen werden neue Bündnisse geschlossen, so zwischen Trull und Onrek, einem der geheimnisvollen T'lan Imass. Karsa macht sich auf in die Wüste zu einem Gespräch mit seinen Göttern.  Daneben erfahren wir wieder einiges von den längst vergessenen Völker der Tiste Andii, Tiste Edur ,Tiste Liosan und den T‘lan Imass. Auch diese führen untereinander einen Krieg der den Leser teilweise in eher geistige Spähren entführt.

Natürlich sehen wir auch dieses mal wieder ein paar unserer lieb gewonnenen Charaktere wieder. Apsalar und Crokus zum Beispiel. Oder Fiedler und Kalam. Ich kann gar nicht zu ausführlich davon berichten ohne zu spoilern. Aber auch dieses mal ist es wieder sehr spannend aber auch teilweise sehr verwirrend, vor allem weil die Handlung nun auch mehr die schon angesprochenen anderen Spähren erreicht, da muss mal als Leser wirklich gut aufpassen damit man nicht den Faden verliert.

Geschickt hat Steven Erikson auch dieses mal wieder die Figuren in seine komplexe Handlung ein gesponnen und aus dem Ganzen eine schöne, solide Erzählung gewoben die mich sehr fasziniert hat. Teilweise wirkten die Wüstenpassagen auf mich ein wenig langatmig, aber das liegt bei mir eher daran das ich Wüsten generell nicht so gerne mag.
Was die Charaktere und ihre Entwicklung angeht ist es schon erstaunlich was für ein epochales Werk der Autor erschaffen hat. All dieses zahlreichen Figuren über mehrere Bände miteinander zu verbinden ist schon eine große Leistung. Und in jedem weiteren Band findet man Verknüpfungen die aus den Teilen vorher hergestellt wurden. 

Ich bin nach wie vor begeistert von soviel Ideenreichtum und der Größe der ganzen Handlung. Auch wie Steve Erikson es schafft aus dem riesigen Pot seiner Charaktere immer wieder neue Rassen zu erschaffen, bestehenden Figuren einen neuen Weg zu geben, ist bemerkenswert. Für Fantasy Fans ist diese Buchreihe ein Genuss, aber man braucht Durchhalte vermögen.

In einem Satz: Wie seine Vorgänger einfach nur toll

Das Spiel der Götter (7)- Das Haus der Ketten erhält 5 von 5 Herzen



Das Spiel der Götter (6) - Der Krieg der Schwestern von Steven Erikson

Keine Kommentare:
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442264103
ISBN-13: 978-3442264100

Preis: 9,99 Euro



Die malazanischen Besatzer wurden fast vollständig aus dem Reich der Sieben Städte vertrieben. Nur die Festung von Aren wird noch von ihnen gehalten. Da entsendet die Imperatrix ihre Vertraute Tavore und überträgt ihr das Kommando über die hoffnungslos unterlegene Armee der Malazaner. Denn Tavore kennt ihre Gegnerin – die heilige Seherin Sha’ik, die die aufständischen Horden befielt – besser als jeder andere. Heute mag Sha’ik zwar das Werkzeug der heiligen Wüste sein. Doch früher war sie Tavores Schwester Felisin (Klappentext: Amazon)

Ich hatte ja gedacht das es in diesem Buch mehr um die beiden Schwestern gehen würde , dem war aber nicht so. Zunächst lernen wir Karsa Orlong  noch besser kennen, einen jungen Krieger. Ich weiß auch nicht aber mit ihm bin ich leider so gar nicht warm geworden. Er ist vorwiegend am Kampf und dem schlichten töten interessiert und richtet zahlreiche Soldaten hin. Es scheint kaum jemanden zu geben der ihn überhaupt besiegen kann. Zudem ist er äußerst brutal und wirkt teilweise ziemlich kalt. 

Im zweiten Buchteil kommen wir dann endlich wieder mit alten vertrauten Charakteren zusammen wie Crokus, Fiedler, Tavore und auch Falisin. Dabei ist Mandata Tavore auch gerade dabei sich das Vertrauen ihrer Armee zu verdienen, was sich nicht als so einfach herausstellt.In Aren herrschen Trauer und Entsetzen und sie sieht sich jungen und noch unerfahrenen Rekruten gegenüber. Aber auch Crokus hat sich verändert und ich weiß noch nicht ob mir das gefällt.

Irgendwie hatte ich auch den Eindruck das sich der erste Buchteil etwas einfacher lesen lies, das lag wohl auch daran das weniger verwinkelte Handlungsstränge eingebaut waren und auch sonst nicht wie immer, zahlreiche neue Charaktere oder auch Rassen eingeführt wurden

Trotzdem bietet auch dieser Band wieder gute Unterhaltung und sorgt dafür das sich einige Lücken schliessen. Auch wenn dieser Band vom Grunde her vielleicht ein wenig ruhiger ist wie seine Vorgänger, macht er jedoch Spaß zu lesen und man sieht auch hier wieder sehr gut, wie geschickt es Steven Erikson versteht seine Charaktere zu zeichnen, sie zu verändern und die Handlungen geschickt zu verknüpfen. 
Auch dieser Teil hat mir gut gefallen auch wenn mir der erste Teil in dem es nur um Karsa ging, nicht ganz so sehr gefallen hat. Ich mag die anderen Charaktere auch und war natürlich neugierig darauf sie wieder zu sehen, aber damit musste ich bis zum zweiten Teil warten. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Jetzt bin ich natürlich umso mehr gespannt was mich im siebten Teil erwarten wird.

In einem Satz: Bis auf den ersten Teil, der mir etwas zu lang war gefiel mir das Buch

Das Spiel der Götter(6)- Der Krieg der Schwestern erhält 5 von 5 Sternen




Mittwoch, 12. August 2015

Die 100 von Kass Morgan

Keine Kommentare:
Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (27. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453269497
ISBN-13: 978-3453269491
Preis: 12,99 Euro



Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können. (Klappentext: Amazon)
Gleich mal vorne weg, wer denkt das es im Buch genauso zugeht wie in der Serie wird enttäuscht. Einiges ist sich ähnlich, aber im Grunde geht es im Buch mehr um die Gefühle und die Verbindungen der einzelnen Charaktere untereinander. Womit wir auch schon bei Clarke wären.
Zu Buchbeginn finden wir sie in ihrer Arrestzelle wo sie mit ihren nur siebzehn Jahren bereits auf den Tod wartet. Als der Arzt mit der Spitze schließlich kommt denkt Clarke das es ihr Ende ist, aber genaugenommen ist es eher der Anfang ihrer Reise. Denn sie wird zusammen mit 100 anderen Jugendlichen auf die Erde geschickt, die nach einem nuklearen Winter zum hoffen der Kolonie, die im All auf Schiffen leben muss, wieder bewohnbar ist. Damit der Gesellschaft keine Schäden entstehen beschließt der Rat das man die hundert straffälligen Jugendlichen getrost als "Versuchskaninchen" auf die Erde schicken kann, so machen sie mindestens noch etwas sinnvolles.

Denn nahezu 300 Jahren nach einem verheerenden Atomkrieg weiß keiner der Überlebenden ob die Erde bereits wieder bewohnbar ist. Oben auf den Raumstationen geht allmählich der Sauerstoff zur Neige und der Plan des Rates spendet den Menschen neue Hoffnung. Clarke gerät durch ihre Eltern, aber vielmehr noch durch ihren Ex-Freund Wells unter die 100 die auf die Erde gesandt werden.
Als Wells, der Clarke immer noch liebt, mitbekommt was sein Eingreifen verursacht hat,setzt er alle Hebel in Bewegung um auch mit als Verbrecher an Borde des Schiffes zur Erde zu kommen. Genau wie Bellamy. Für ihn gibt es nur eines, er muss seine kleine Schwester beschützen und dafür würde er alles tun.

Glass und Lukes Liebesgeschichte findet sich immer wieder zwischen den Erzählungen die abwechselnd aus der Sicht von Clarke, Wells und Bellamy geschrieben sind. Mir persönlich gefiel sie gut auch wenn ich auf Seite 168 verwirrt war, denn da stand Clark anstelle von Glass.

Auf der Erde angekommen finden sich die Jugendlichen langsam mit ihrer Situation ab. Wells hat anfangs mit einigen Problemen zu kämpfen, am meisten jedoch das Clarke ihn inzwischen kalten Hass entgegenbringt. Aber auch Bellamy muss erkennen das er seine kleine Schwester nicht so gut kennt wie er dachte.
Die Jugendlichen werden auf der Erde immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt und als sie sich erst von einer schrecklichen Katastrophe erholt haben, müssen sie erkennen das sie nicht alleine auf der Erde sind. Damit endet das Buch mit einem schönen Cliffhanger aber zum Glück erscheint ja am 25.1. 2016 die Fortsetzung "Die 100 - Tag 21"
Ich kenne die Serie und habe so meinen Lieblingscharakter, der hier leider nicht mit dabei ist. Aber trotz dieser kleinen Enttäuschung hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es wurde einiges erklärt und man bekam einen guten Einblick in die jeweilige Situation der Charaktere. In der Serie mag ich Bellamy nicht, hier schon.
Der Erzählstil ist klasse, man liest sich wirklich leicht durch die Seiten. Die Autorin kommt ohne lange Bandwurmsätze aus und fesselt mit interessanten Einblicken aus dem Leben der Charaktere bevor sie auf die Erde kamen. Auch der Teil der nach der Ankunft auf der Erde spielt, konnte mich überzeugen. Es gab viel Spannungsmomente und die Aussicht auf weitere Nervenkitzel sind bereits angedeutet.

In einem Satz: Super Auftakt der Buchreihe die mich ungeduldig auf den zweiten Band warten lässt.

Die 100 erhält 5 von 5 Herzen

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