Montag, 29. Juni 2015

Die Karte der Welt ( Band 1 ) von Royce Buckingham

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Broschiert: 606 Seiten
Verlag: Blanvalet; Auflage: 1. (15. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442268842
ISBN-13: 978-3442268849
Preis: 15,00 Euro



Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind(Klappentext: Amazon)
Wex stöhnte."Sie wollten, dass wir diesen Pfad nehmen." "Schön, euch alle zu sehen", meldete sich Pinch zu Wort. "Wir dachten schon, wir müssten ohne euch sterben. Und, sagte ich nicht, das sie uns wahrscheinlich genau hier haben wollten?"
 Gut fing es an: Ich lernte Wex kennen, der als Schweinehirte sein Dasein fristete und nebenbei wenn  er Zeit fand Zeichnungen anfertigte. Eines Tages ergab es sich das der königliche Kartograph nicht länger zur Verfügung stand so das Wex gebeten wurde die Expedition zum undurchdringlichen Schleier mitzumachen. Er sollte dafür die neu entdeckten Landschaften in die Karte einzeichnen. Gesagt getan. Wex brach mit einer illustren Truppe aus Soldaten, Schurken und Mißgeburten ( das steht so auch im Buch) auf.

Da ihm die Farbe nicht zur Verfügung stand zeichnete er in der ersten Nacht mit seinem Blut. Darauf hin wurde der Schleier ein Stück zurückgedrängt und Wex sah sich mit seinen Gefährten plötzlich nicht nur einer noch unentdeckten Landmasse, sondern auch fremdartigen und nicht immer wohlgesonnenen Wesen gegenüber. So weit so gut. Die Ideen und die Handlung haben mir sehr gut gefallen.

Kommen wir nun zu den Charakteren die mich leider nicht überzeugen konnten. Wex als Schweinehirte habe ich mit seiner teilweise tumben Art noch akzeptiert. Aber leider erweckten auch die anderen Charaktere nicht unbedingt den Eindruck das sie mit viel Klugheit gesegnet wären. Mittendrin wirkten die Dialoge unfreiwillig komisch so das ich mich beim Leser eher an eine Fantasy Persiflage als ein ernsthaftes Werk erinnert fühlte.

Als Leserin fand ich das Liebes Dreieck zwischen Brynn , Wex und Adara nicht nachvollziehbar. Bei Brynn und Adara war es offensichtlich nur äußerliches Interesse, was Wex nicht unbedingt symphatischer wirken lässt. Das macht ihn in meinen Augen einfach zu oberflächlich.

Nichtsdesto trotz war die Handlung trotzdem spannend und unterhaltsam so das ich Die Karte der Welt gerne gelesen habe. Die Beschreibungen fielen hier und da ein wenig zu dürftig aus, aber der Rest war ganz in Ordnung.
Von ein paar kleinen Schwächen abgesehen fand ich die Karte der Welt ganz gut. Fantasyleser die Humor mögen und darüber hinwegsehen können das die Gespräche der Figuren mittendrin unfreiwillig lustig herüber kommen, kann man das Buch trotzdem empfehlen. Die Handlung ist gut und ich fand die Geschichte vom Ansatz her gut. Den zweiten Teil habe ich bereits hier liegen und bin schon sehr darauf gespannt.

Die Karte der Welt erhält 3 von 5 Sternen



Das Lied von Eis und Feuer ( Zeit der Krähen ) von George R.R.Martin

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Broschiert: 797 Seiten
Verlag: Penhaligon; Auflage: 1. (23. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764531029
ISBN-13: 978-3764531027
Preis: 16,00 Euro


Daenerys Targaryen, die Königin der Drachen, muss sich entscheiden, welchen ihrer adligen Freier sie heiraten wird. Wer wird der mächtigste Verbündete für die Eroberung von Westeros sein? Es ist eine rein politische Entscheidung, denn Daenerys' wahre Liebe gilt einem einfachen, aber machtlosen Söldner. Leider haben in diesem Fall die Wünsche einer Königin keine Bedeutung.
Über das Schicksal von Westeros entscheiden jedoch nicht die Intrigen der Adligen. Denn die Anderen jenseits der Mauer bereiten den entscheidenen Schlag vor. Jon Schnee und die Nachtwache könnten sie aufhalten. Aber kann der junge Kommandant noch auf die Loyalität seiner Männer vertrauen? (Klappentext:Amazon)
Und wieder tauchte ich als Leserin ein in die Welt von Westeros, die mir inzwischen so liebgeworden ist wie keine andere Fantasy Welt vor ihr (mit Ausnahme von Tolkiens Mittelerde). Wie schon bei seinem Vorgänger fällt es mir wirklich schwer die richtigen Worte für dieses tolle Buch zu finden.

Wirrungen und Spannungen durchziehen das Land und alles scheint langsam zu einem Ende zu kommen. Doch leider hat sich für Daenerys das Blatt gewendet. Die Mutter der Drachen muss einsehen das es nicht genügt Drachen zu besitzen um die Macht zu erreichen die sie eigentlich anstrebt. Alles scheint ihr aus den Händen zu gleiten.

Aber auch andere Charaktere die wir kennen haben ein hartes Los zu erleiden. So muss sich zum Beispiel Cersei ihrem Schicksal stellen und fühlt mit was sie noch nie vorher gekannt zu haben scheint- Scham. Tyrion wendet geschickt wie so oft sein Schicksal zu seinem Gunsten ab.

Desweiteren gibt es ein wiedersehen mit Jon Schnee den ich bis jetzt am liebsten aus der Stark Familie habe. Nicht weil er als "Bastard" eher ein Aussenseiter ist, nein er ist ein guter Mann, loyal, gutmütig und hilfsbereit. Man muss ihn einfach mögen.

Alles in allem ist Band zehn wieder ein Werk das man nur bewundern kann. George R.R.Martin versteht es wie kein anderer mit wenigen Sätzen Bilder in den Köpfen der Leser entstehen zu lassen und Figuren zum Leben zu erwecken.

Dabei ist keineswegs vorraussehbar welcher Charakter dennächsten Tag überlebt oder welcher sterben muss, bei George R.R.Martin muss man sich schon freuen wenn man seinen Lieblingscharakter das nächste Buch überleben sieht, ein weiterer Reiz der mich als Leserin unheimlich fasziniert.

Es wird gemordert, geliebt, intrigiert und trotzdem kommt man als Leser einfach nicht vom Lied von Eis und Feuer los. Der einzige Wermutstropfen ist das man wieder sehr lange auf den nächsten Band warten muss.
Ich muss mich wiederholen, denn wie sonst soll ich beschreiben das es ein wahres Meisterwerk ist? Jeder der Fantasy liebt kommt einfach nicht um diese Buchreihe herum.

In einem Satz: Es ist wie eine schöne Reise von der man sich wünscht das sie nie zu Ende geht.

Das Lied von Feuer und Eis - Ein Tanz mit dem Drachen (Band 10) erhält 5 von 5 Sternen


Freitag, 19. Juni 2015

Die rote Königin ( Die Farben des Blutes, Band 1 ) von Victoria Aveyard

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Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Carlsen (28. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551583269
ISBN-13: 978-3551583260
Preis: 19,99 Euro



Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz … --- Fesselnd, vielschichtig und voller Leidenschaft: Viktoria Aveyard entwirft eine faszinierende Welt mit einer starken Heldin, die folgenschwere Entscheidungen treffen muss. Es geht um Freundschaft, Liebe und Verrat, um Politik, Intrigen und Rebellion, um Gut und Böse – und jede Schattierung dazwischen (Klappentext:Amazon)
"Das ist wahr", murmelt er und fährt mit einem Finger über die Seiten. "Und das ist auch der Grund, warum du in Gefahr bist. Du solltest auf der Hut sein. Selbst vor Maven. Oder mir. Jeder kann jeden verraten".
Ihr kennt das ja schon, ich will nur mal eben reinlesen. Tja und schon konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen. Warum? Das erfahrt ihr sofort.

In Mares Welt werden die Menschen eingeteilt; Menschen mit silbernen Blut sind etwas besonderes und verfügen über faszinierende Fähigkeiten. Leute  mit rotem Blut gelten widerrum als wertlos. Auch Mare hat rotes Blut aber sie ist ganz und gar nicht wie alle anderen, denn sie verfügt über die gleichen Fähigkeiten wie die Silberblütler. Dadurch gerät Mare aber auch leider immer tiefer in einen gefährlichen Strudel aus Intrigen und Lügen.

Ursprünglich stammt Mare aus ärmlichen Verhältnissen und ist für den Kriegsdienst vorgesehen. Ein hartes Los, denn auch ihre Brüder sind bereits eingezogen und die Gefahr das sie nicht lebend zurückkommen ist groß. Als Mare schließlich am Königshof in eine Prinzessin verwandelt wird, findet sie in einer gefährlichen Lage wieder. Und ganz plötzlich steht sie auch noch auch zwischen Cal und Maven, den beiden Prinzen .

Mare fügt sich in ihr Schicksal und fasst schließlich auch Vertauen zu Maven,ihrem Verlobten, der sie zuvorkommend behandelt. Langsam entwickelt sie zarte Gefühle für ihn, aber auch Cal, der Thronfolger, lässt Mare nicht kalt. Ziemlich schnell befindet sie sich deshalb in einem großen Zwiespalt.

Schnell werden die Worte ihres Lehrer aus dem Zitat oben Wahrheit, sie kann niemandem wirklich trauen denn jeder scheint ein eigenes Ziel zu verfolgen. Mare hingegen ist nur Spielball zwischen den Mächtigen, ein falsches Wort, ein Fehler und sie muss sterben. Aber Mare ist auch stark, sie ist kämpferisch und mutig. Mare ist auch klug denn sie weiß sich geschickt zu helfen.

Maven, er ist ein Prinz, gutaussehend und ja ich mochte ihn ziemlich gerne. Er wirkte ein wenig ängstlich am Anfang hat sich aber dann ziemlich geändert , wurde stärker und trat mit mehr Selbstbewußtsein auf.

Cal, er ist der Prinz der zwischen zwei Stühlen sitzt, einerseits ist da seine Verpflichtung die er seinem Land gegenüber unbedingt und gehorsam erfüllen will und andererseits ist da auch seine aufkeimende Liebe zu Mare die ihn vor schwierige Entscheidungen stellt.
Ich mag die Mischung aus Fantasy und Dystopie bei der roten Königin. Das gibt allem einen gewissen interessanten Touch. Die Handlung ist spannend und dank des lockeren Schreibstils der Autorin liest man sich leicht durch die Seiten. Das Ende deutet es schon an, der zweite Band wird sicher auch wieder spannend weitergehen denn noch sind einige Fragen offen und die Story hat noch lange nicht ihr Ende erreicht. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.

In einem Satz: Die rote Königin ist für Fantasy und Dystopie-Fans gleichermaßen spannend

Die rote Königin erhält 5 von 5 Sternen


Die Stürme des Zorns von Brandon Sanderson

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Gebundene Ausgabe: 800 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (23. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453267486
ISBN-13: 978-3453267480
Preis: 24,99 Euro




Der Krieg zwischen dem Königreich Alethkar und dem geheimnisvollen Volk der Parshendi tobt bereits mehrere Jahre. Politische Intrigen und die Jagd nach magischen Edelsteinen lassen die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges sinnlos erscheinen. Aber dann tritt mit dem jungen Kaladin nicht nur ein ungewöhnlicher Held auf, ein Dunkelauge und ehemaliger Sklave. General Dalinar Kholin, der Kaladin unter sein Kommando nimmt, beschließt auch, alle Vorsicht fahren zu lassen und zusammen mit seinem Sohn und Kaladin an der Verwirklichung der Verheißung zu arbeiten – und den Orden der Strahlenden Ritter neu zu gründen. Mit ihnen will Kholin den Kampf gegen den weißen Assassinen aufnehmen und den Krieg ein für alle Mal beenden – und so den alles zerstörenden Ewigsturm aufhalten. Doch der Orden ist mit einem jahrtausendealten Fluch belegt .(Klappentext: Amazon)
Die fantastische Geschichte um Dalinar, Schallan und Khaladin geht weiter und wenn man schon glaubt JETZT passiert dieses und jenes, wird man von Brandon Sanderson wieder eines Besseren belehrt. Es machte Spaß sich wieder überraschen zu lassen. Die Parshendi haben eine neue schreckliche Waffe entdeckt mit der sie hoffen Dalinars Armee und auch die der andren Großprinzen besiegen zu können.
So schwer dürfte das nicht werden, denn die Großprinzen sind sich untereinander uneins. Dalinar versucht sein Bestes um Verbündete zu gewinnen. Dafür ersinnen er und sein Sohn Adolin einen Plan, der Adolin jedoch in Lebensgefahr bringt. Dalinar hat einen tollen Auftritt in der Szene mit Amaram, der zeigt welchen Charakter Dalinar hat. Das ich Dalinar mag wisst ihr ja bereits.

Unterdessen ist Schallan auf eigene Faust unterwegs und erschleicht sich durch eine List den Zugang zu Orten an denen sie ebenfalls in Gefahr schwebt, wenn sie entdeckt wird. Wie gewöhnlich ist Schallan klug und ihre Wortgefechte mit Khaladin haben mich oft zum Lachen gebracht.Schallan ist für mich ein Charakter den ich gerne hab, endlich mal eine Frau die listig, mutig und humorvoll ist.

Kahaldin, soll den König beschützen doch er fällt wieder in ein emotionales Loch und begeht fast einen schlimmen Fehler. Der Verlust den er zu ertragen hat zerstört ihn fast. Trotzdem entscheidet er sich letzendlich richtig. Bei der Duellszene entfaltet er wieder einmal seine Kampfkunst. Die Szene in der er sich "verwandelt" hat fand ich wunderschön. Für mich ist Khaladin DER Held. Ich habe ja schon in den Vorbänden von ihm geschwärmt.

Wie schon öfters von mir erwähnt schafft es Herr Sanderson immer wieder seinen Leser zu packen und direkt mit auf die Reise zu nehmen. In Roschenar, wo es Magie, schreckliche Kreaturen und faszinierende Charaktere gibt, fühlt man sich einfach wohl. Ich freue mich schon darauf wie es weitergehen wird
Ich kann allen Fantasybegeisterten die eine detailreich gestaltete Welt, faszinierende Charaktere und eine gut durchdachte Handlung mögen ruhigen Gewissens zum Kauf raten. Man wird nach Roschenar entführt und möchte nicht mehr weg.
In einem Satz: Gelungenes Fantasy Epos

Die Stürme des Zorns von Brandon Sanderson erhalten 5 von 5 Sternen


Tschick von Wolfgang Herrndorf

Keine Kommentare:

Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Rowohlt Berlin; Auflage: 19 (17. September 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3871347108
ISBN-13: 978-3871347108
Preis: 16,95 Euro



Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›" Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.( Klappentext gekürzt, :Amazon)
Hinter dem eher nichtssagenden Cover verbirgt sich ein wunderschöner Roman der für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen unterhaltsam ist, ich erkläre euch warum
Tschick, der eigentlich Andrej Tschichatschow heißt ist der Neue in Maiks Klasse. Auf den ersten Blick kann Maik ihn nicht ausstehen, denn der eher unscheinbare Junge hat weder Freunde noch gilt er als besonders interessant. Tschick hingegen wird sofort zum Gesprächsstoff. Natürlich wird Maik neidisch.

Dann kommen die Sommerferien und mit ihnen die Tatsache das sich der reiche Maik in seinem Zuhause furchtbar zu langweilen beginnt. Als Tschick unvermittelt bei ihm auftaucht nimmt die Geschichte ihren Lauf und Maik findet sich plötzlich mit Tschick und einem gestohlenen Lada unterwegs in die Walachei wieder.

Ich musste wirklich mehrmals schmunzeln, denn nicht nur die jugendliche Sprache und Ausdrucksform machte Spaß zu lesen, sondern auch wie sich Tschick und Main, zwei eigentliche Gegensätze, immer mehr anzogen und schließlich befreundeten.
Locker und leicht wird aus Maiks Sicht erzählt und man ist beim Lesen ziemlich schnell von der Handlung gefangen. Unbewusst wünscht man den beiden Jungs das sie nicht erwischt werden und einen tollen Sommer miteinander verbringen können.

Was mir auch gefallen hat war die Wandlung Maiks, anfangs war er noch ziemlich ängstlich und eher zurückhaltend, aber das hat sich mehr und mehr geändert und Maik bekam durch Tschick und dessen Actionen immer mehr Selbstbewusstsein.
Im Buchverlauf verändert sich Maik, er schließt Freundschaften und wird mutiger, da ihn Tschick immer wieder anstachelt, wird Maik auch insgesamt lässiger und entwickelt sich von einem langweiligen Typ hin zu einem interessanten Jungen.

Tschick muss man einfach mögen, wie er sich immer wieder lässig über geltende Regeln hinwegsetzt. Nein, ich rufe damit nicht zum Boykott der Gesetzte auf, ich will nur veranschaulichen, das Tschick genau das verkörpert nach was sich Maik sehnt- Mut, Stärke und der Freiheit das zu tun was er will. Ich mochte Tschick sofort, er ist witzig und reißt Maik immer wieder mit.

Die Erzählweise ist herrlich erfrischend und einfach gehalten, so das man das Buch in einem Rutsch durchlesen kann und auch will. Mein einziger Kritikpunkt der mich gestört hat und der Tschick einen Punkt gekostet hat ist die ständige Wiederholung von "Ich zieh den Stecker" das war mir dann ein wenig zuviel. Aber sonst ist Tschick echt lesenswert.
In einem Satz: Tschick muss man einfach gelesen haben

Tschick erhält 4 von 5 Sternen



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